Die Arbeiten der Studenten und Studentinnen (ohne Animation) finden Sie auch hier im Überblick.
18. August 2009
17. August 2009
Grundlagen der Gestaltung II
Zeichnungen bilden Gesehenes nicht ab und Beobachtungen werden im Gehirn nicht wie Bilder auf einer Digicam abgespeichert.
Wahrnehmungen müssen vielmehr erst interpretiert werden, um Information zu sein.
Diese Interpretationen laufen im Gehirn meist unbewusst und weitgehend automatisch ab.
Die Bildende Kunst beschäftigt sich dagegen ganz bewusst mit der Interpretation und Neuzusammenstellung (=Komposition) von Wahrgenommenem und Wahrnehmbarem. Und– bei der Umsetzung realer Wahrnehmungen in zweidimensionale Konzepte lassen sich die unterschiedlichsten Informationen heraus filtern und verarbeiten.
Im Grundlagenseminar galt es nun, auf der Basis konkreter Wahrnehmungen wesentliche Kategorien eines bildnerischen Entwurfsprozesses zu verstehen, sie zu thematisieren und nachzubilden -und damit eine Art Grammatik für zeichnerische Kodierungen zu erstellen.
Die Fähigkeit zur Differenzierung der verschiedenen zeichnerischen Ebenen steigert die ästhetische Kompetenz.
Die praktischen Übungen
Folgende für die bildnerische Komposition grundlegenden Entwurfskonzepte wurden demnach im Seminar thematisiert:
„Suchende Linie“-Skizzen zur Erkundung des Bildformats mit sich verändernden, „wandernden“ Bildelementen
Kompositions und
Storyboardskizzen : verschiedene Ausschnitte, verschiedene Bewertungen, Proportionsstudien,
Bewegungsstudien: Zeichnerisch lässt sich auch Zeit abbilden und dem Betrachter augenblicklich wieder zu Verfügung stellen.
Lichtführung: ein in der Malerei von den Alten Meistern bis zu den Impressionisten ausserordentlich wichtiges bildnerisches Mittel. Nicht Abgrenzung und Kontur , sondern bildelement-übergreifend. Und: Kohle im Licht ist möglicherweise heller als Schnee im Schatten.
Die Hausaufgabe ergänzte die wöchentlichen Übungen.
Theorie
Vorlesungen zu Wahrnehmungstheorie, Farbtheorie, Farbmittelkunde, Kompositionslehre begleiteten die praktischen Übungen
Praktische Einführungen in die Basics der farbnahen Reprofotografie und der digitalen Weiterverarbeitung wurden gegeben.
Online befindet sich eine Zusammenstellung der wesentlichen Inhalte und digitalen Werkzeuge.
22. Juni 2009
IPTC Metadaten / Verschlagwortung
IPTC steht für International Press Telecommunications Council, der einen weltweiten Standard für die Beschreibungen, Verschlagwortungen und Urheberangaben von Digitalfotos festgelegt hat.
IPTC-Daten werden von Bildagenturen dazu verwendet, um Fotos mit Informationen zu versehen.
Insbesondere Schlagwörter, Titel, Objektbeschreibung helfen, Bildersammlungen in Ordnung zu halten.
Die einmal eingetragenen Informationen werden dann mit den Bildern automatisch mittransportiert und können von den verschiedensten Programmen wieder ausgelesen werden.
IPTC-Schlag- oder Stichwörter können auch mit Photoshop, Picasa (Strg+K), Microsoft Infotool, oder mit Vista sogar direkt vergeben werden. Das Image Info Toolkit(shareware) oder digikam(freeware) gibt es auch für MAC-User.
31. Mai 2009
Kremer Farbpigmente
Der Beitrag wurde von Helge Bendl zusammengestellt.
30. Mai 2009
Historische Pigmente und Malmittel Bei Dr. Georg Kremer
Es gibt nur den Einen:
Dr. Georg Kremer ist für alle maltechnischen Belange, ob künstlerisch, restauratorisch oder auch in anderen Anwendungsbereichen von Farbe der Fachmann. Ein schöner, informativer Artikel über ihn erschien hier.
Natürlich hat Kremer auch eine umfassende, sehr informative und mit maltechnischen Rezepten gespickte eigene Seite zu allen Farbfragen.
29. Mai 2009
Das HSB-Farbmodell

Das HSB-Modell (Hue=Farbe, Saturation=Sättigung, Brightness=Helligkeit) basiert auf unserer Farbwahrnehmung. Es beschreibt drei Grundmerkmale von Farbe:
- Farbton (Hue) ist die Farbe, die von einem Objekt reflektiert oder absorbiert wird. Die Farbtöne sind auf dem Standard-Farbkreis angeordnet. Sie werden in Werten zwischen 0° und 360° ausgedrückt. Der Farbton wird hier auch oft mit dem Namen der Farbe (z. B. Rot, Orange oder Grün) bezeichnet
- Sättigung (Saturation) , auch Chroma genannt, gibt die Stärke oder Reinheit der Farbe an. Sie beschreibt den Grauanteil im Verhältnis zum Farbton und wird als Prozentwert zwischen 0 % (Grau) und 100 % (voll gesättigt) gemessen. Auf dem Standard-Farbkreis nimmt die Sättigung von der Mitte zum Rand hin zu.
- Helligkeit (Brightness) ist der relative Hell- oder Dunkelgrad der Farbe und wird als Prozentwert zwischen 0 % (Schwarz) und 100 % (Weiß) gemessen.
Original auf der Seite der
Universität für Bodenkultur Wien
University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna
Ansprechpartner: MM-Betreuer, Michael Brem
workshop Druckvorbereitung
Hervorragender online videoworkshop von ruth Printmedien zur Druckvorbereitung.
(Eher für Fortgeschrittene, die den workflow über pdf/x3 vom Layout zur Druckerei begreifen und in den Griff bekommen wollen.)





